Das hat mir noch gefehlt!

Die Sammlung Graeser-Andenmatten

Als der Archäologe und Ethnologe Gerd Graeser 1983 «sein» Museum einrichtete, wählte er die aus seiner Sicht wichtigsten Objekte seiner Sammlung aus. In sieben thematischen Abteilungen geordnet, prägten diese Gegenstände während 40 Jahren das die Dauerausstellung des Museums. Nach seinem Tod 2016 hinterliess Gerd Graeser der Stiftung eine grosse Anzahl weiterer historischer Alltagsgegenstände. Viele davon haben zwar keinen direkten Bezug zum Binntal, nichtsdestotrotz aber eine interessante Geschichte, die es sich zu erzählen lohnt. Ab Ende Mai 2026 kehrt die Sammlung Graeser-Andenmatten deshalb in einer neuen Präsentation ins Dachgeschoss des renovierten Museums zurück. Die Ausstellung wird semi-permanent sein, d.h. die Objektauswahl wird in den kommenden Jahren verändert und umgestaltet, je nach thematischem Schwerpunkt.

Die erste Auswahl legt den Fokus auf das Phänomen des Sammeln generell und auf die Sammelleidenschaft Gerd Graesers im Besonderen. Sie zeigt die Fülle und Vielfalt der Sammlung, die für das Regionalmuseum ein grossartiges Geschenk, aber gleichzeitig auch eine Herausforderung ist. Der Ausstellungstitel darf also durchaus in seiner Zweideutigkeit verstanden werden. Verschiedene thematische Touren führen durch die Ausstellung und ermöglichen neue Perspektiven auf alte Gegenstände.

Für die Objektauswahl der Ausstellung hat das Regionalmuseum Binntal mit dem Verein least und dem Walliser Künstlerkollektiv Facteur zusammengearbeitet. Die Ausstellung wird am 30. Mai 2026 eröffnet.

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