
Die Sammlung Graeser-Andenmatten kehrt ins Regionalmuseum Binntal zurück.
Die Sammlung des Archäologen und Ethnologen Gerd Graeser und seiner Frau Helene kehrt ins Regionalmuseum in Binn zurück. Die neue Sammlungspräsentation im Dachgeschoss des Museums ist semi-permanent, d.h. sie wird in den kommenden Jahren nach thematischen Schwerpunkten umgestaltet und die Objekte werden ausgetauscht. Die erste Objektauswahl legt den Fokus auf das Phänomen des Sammelns und die Sammelleidenschaft von Gerd und Helene Graeser-Andenmatten. Sie zeigt die Fülle und Vielfalt der Sammlung, die sich längst nicht nur auf die bisher im Museum gezeigten archäologischen und volkskundlichen Gegenstände beschränkt. Verschiedene thematische Touren führen durch die Ausstellung und ermöglichen neue Perspektiven auf historische Alltagsobjekte. Zudem thematisiert die Ausstellung auch die Herausforderungen, die sich bei der Aufarbeitung eines Sammlernachlasses stellen: Welche Objekte passen in die Sammlung und sollen dauerhaft bewahrt werden? Welche Lücken weist die Sammlung auf? Soll die Sammlung weiterentwickelt werden und nach welchen Kriterien?
Für die erste Sammlungspräsentation hat das Regionalmuseum Binntal mit dem Verein least und dem Walliser Künstlerkollektiv Facteur zusammengearbeitet. Mit verschiedenen künstlerischen Aktionen haben die Künstler*innen die Bevölkerung dazu eingeladen, bei der Objektauswahl mitzubestimmen.
Die Vernissage ist öffentlich und kostenlos.