FLS-Gelder wichtig für den Landschaftspark Binntal
Seit September 2008 ist der Landschaftspark Binntal als Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung von Bund und Kanton als Kandidat anerkannt. Dies ist nicht zuletzt dem Fonds Landschaft Schweiz zu verdanken, der sich im Landschaftsparks Binntal stark engagiert und damit einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Projektes geleistet hat.
Der Fonds Landschaft Schweiz wurde 1991 anlässlich der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft ins Leben gerufen. Seine Aufgabe ist es, traditionelle Kulturlandschaften zu schützen und wiederherzustellen. Auch im Landschaftspark Binntal wurden und werden Projekte durch den Fonds Landschaft Schweiz unterstützt. Mit insgesamt über einer halben Million Franken hat er beim Aufbau mitgeholfen. Ohne diese Unterstützung wäre das Projekt «Landschaftspark Binntal» für die finanzschwachen Gemeinden Binn, Ernen und Grengiols kaum möglich gewesen.
Geld sinnvoll eingesetzt
Der Fonds Landschaft Schweiz hat bereits das Aufbauprojekt des Landschaftsparks Binntal in den Jahren 2003 bis 2008 mit rund einer halben Million Franken unterstützt und damit wesentlich zur erfolgreichen Kandidatur als Regionaler Naturpark beigetragen. Auch für die gegenwärtig laufende Projektphase wurden Unterstützungsbeiträge in der Grössenordnung von über 300'000 Franken zugesichert. Die Mittel des Fonds Landschaft Schweiz werden vor allem für Massnahmen im Bereich Kulturlandschaft eingesetzt, wo Projekte wie die Sanierung der Wasserleitung «Trusera» in Ernen, Massnahmen zum Schutz der Grengjer Tulpe, zur Erhaltung der Obstbäume und zur Förderung der Biodiversität im Parkgebiet oder das Landschaftskonzept Saflischtal realisiert werden konnten. Mit seinem jüngsten Entscheid beteiligt sich der Fonds Landschaft Schweiz mit 130'000 Franken an der Sanierung der alten Strasse durch die Twingischlucht, welche dieses Jahr in Angriff genommen wird.
Bundesrat will Fonds nicht verlängern
Auch in Zukunft ist der Landschaftspark Binntal auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Die Regionalen Naturpärke müssen einen hohen Anteil an Eigenleistungen erbringen, um die zugesicherten Kantons- und Bundesmittel in vollem Umfang ausschöpfen zu können. Ohne Unterstützung durch Dritte können die Berggemeinden diese Mittel nicht aufbringen. Ob es aber auch noch in Zukunft Geld vom Fonds Landschaft Schweiz geben wird, ist jedoch ungewiss. Ende Oktober 2009 sprach sich der Bundesrat gegen eine Verlängerung des Fonds Landschaft Schweiz aus. Damit lehnt die Landesregierung den Vorschlag der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates ab, die eine Verlängerung des mit 50 Millionen Franken dotierten Fonds für weitere zehn Jahre beantragt. Der Vorstand des Landschaftsparks Binntal hofft sehr, dass das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen ist und der Bundesrat auf seinen Entscheid zurückkommt.
Neue Attraktion in Grengiols: Schlittschuhlaufen auf der Natureisbahn
Die neue Winterattraktion im Landschaftspark Binntal: Wenn man an einem trüben Wintertag die Skier im Keller stehen lassen muss, bietet ein Besuch auf der Grengjer Natureisbahn ein geeignetes Alternativprogramm.
Die Natureisbahn neben dem Fussballplatz wurde am 28. Dezember eröffnet und ist rund 300 Quadratmeter gross. Sie konnte dank vielen Stunden Freiwilligenarbeit errichtet werden. In Grengiols sind die Bedingungen für eine Eisbahn ideal, da im Winter die Sonne für ein paar Wochen nicht scheint. «Es braucht dennoch eine ständige Überprüfung der Eisqualität», so Eismeister Mario Biner, «steigt die Temperatur über die Nullgradgrenze, muss die Natureisbahn geschlossen werden, bis es wieder kalt genug ist».
Die Nachfrage ist grösser, als sich die Organisatoren erhofft haben. Die Bahn ist ein richtiger Hit. Im Dorf werden viele neue Schlittschuhe angeschafft oder ausgeliehen, weil sich immer mehr Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene mit dem Eishockey- oder Eiskunstlaufvirus infizieren. Abends und an den schulfreien Tagen ist auf und neben der Eisbahn, die ein Treffpunkt für Gross und Klein geworden ist, immer etwas los. «Am Abend, wenn die Eisbahn beleuchtet ist, finde ich es am schönsten», strahlt eine kleine Besucherin.
Die Eisbahn bleibt offen bis die Temperaturen den Weiterbetrieb nicht mehr ermöglichen. Sämtliche Besucher dürfen gratis aufs Eis. Schlittschuhe müssen selbst mitgebracht werden.
Für weitere Informationen T 027 927 11 20, ferien@grengiols.ch,
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Lesen Sie die ersten Parknews des Jahres
Die ersten Parknews von 2010 berichten über die neue Geschäftsleiterin, geben das Datum der GV des Vereins «Landschaftspark Binntal» bekannt und laden zur ersten Exkursion des Jahres ein.
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