
Das Regionalmuseum in Binn wurde 1983 eröffnet. Während rund 40 Jahren präsentierte es Mineralien der Burgergemeinde Binn, archäologische Fundstücke aus dem Binntal, sowie Teile der volkskundlichen Sammlung von Gerd Graeser-Andenmatten.
Das Museum präsentierte bis zum Sommer 2023 archäologische Fundstücke und Mineralien aus dem Binntal sowie Teile der volkskundlichen Sammlung des Archäologen und Ethnologen Gerd Graeser (1929-2016). 2021 beschlossen die Stiftung Graeser-Andenmatten, der Landschaftspark Binntal und die Gemeinde Binn, das Museumskonzept umfassend zu erneuern, die Ausstellungsräume zu renovieren und einen Teil der Ausstellungsfläche künftig für Wechselausstellungen zu nutzen. Die Umgestaltung erfolgt von 2024-2026
Das Regionalmuseum Binntal soll nicht nur ein Ausstellungsraum für historische Sammlungen sein, sondern ein lebendiger, dynamischer Ort der Auseinandersetzung mitregionaler Geschichte, Kunst, Kultur und aktuellen gesellschaftlichen Themen. Das kulturelle Erbe soll lebendig erhalten, diskutiert und weiterentwickelt werden. Als Ort des Lernens und der Reflexion, verbindet das Regionalmuseum Binntal die Geschichte mit der Gegenwart und der Zukunft.
Das Projekt wird vom Landschaftspark Binntal in enger Kooperation mit der Gemeinde Binn und der Stiftung Graeser-Andematten umgesetzt. Gemeinsam und mit Unterstützung von Stiftungen, Gönnern und dem NRP-Fonds für Berggebiete haben sie die erforderlichen Geldmittel für das Projekt bereitgestellt.
Projektleiterin und Kuratorin des Regionalmuseums Binntal ist Luzia Carlen.
Das Museum befindet sich im Zentrum von Binn gegenüber des Hotels Ofenhorn, in der ehemaligen Dependance von 1906/07.