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01.03.2021

Erste Resultate zum Projekt «Igel gesucht»

Letztes Jahr lancierte der Kanton Wallis im Rahmen der Kampagne «Wilde Nachbarn» das Projekt «Igel gesucht». In verschiedenen Städten und Dörfern wurde ein Igelmonitoring durchgeführt. Auch der Landschaftspark Binntal machte mit. Nun können die Resultate in einem Bericht nachgelesen werden.

Mit sogenannten Spurentunnels haben Freiwillige in den vier Städten Brig-Glis, Sion, Martigny und Monthey sowie in verschiedenen Gemeinden des Landschaftsparks Binntal und des Naturparks Pfyn-Finges die Igelpopulationen genauer untersucht. Total 45 Kilometerquadrate wurden bearbeitet. Zudem wurden von Mai bis Ende Oktober 2020 insgesamt 114 Igelbeobachtungen aus dem Wallis gemeldet.

Sowohl in Grengiols als auch in Ernen leben Igel

Im Landschaftspark Binntal kommt der Igel, der in der kalten Jahreszeit einen Winterschlaf macht, an seine Verbreitungsgrenze. Einzelne Meldungen gibt es zwar aus allen Gemeinden, doch wie verbreitet ist der Igel wirklich? Im letzten September wurden in Grengiols und in Ernen je zehn sogenannte Spurentunnels aufgestellt und von freiwilligen Helfer*innen während einer Woche lang täglich kontrolliert. Die Tiere laufen auf ihrer Nahrungssuche in der Nacht zuerst über einen Streifen mit Farbe und danach über ein weisses Papier, auf welchem sie ihre Pfotenabdrücke hinterlassen. Mit solchen Spurentunnels konnten in Grengiols an mehreren Orten und in Ernen an einem Ort Igel nachgewiesen werden.

Die Igelpopulationen geraten unter Druck

Der Lebensraum der Igel hat sich in den letzten 50 Jahren stark verändert. Igel waren ursprünglich in einer offenen, vielfältigen Kulturlandschaft mit Wiesenbereichen und Strukturen wie Hecken, Baumgruppen, Gärten und überwachsenen Böschungen zu Hause. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft wurden die ländlichen Gebiete eintöniger und strukturärmer, und Igel wurden in diesen Lebensräumen immer seltener. Dafür sind Igel heute häufiger im Siedlungsraum anzutreffen, wo sie in Wohnquartieren neue Lebensräume finden, wenn diese genügend naturnahe Strukturen aufweisen wie dichte Hecken und Rabatten sowie offene Bereiche mit Wiesen und Rasen für die Futtersuche.

Einfache Massnahmen für Igel im Garten

Mögliche Gründe für den Rückgang der Igelpopulationen sind die Verdichtung von Siedlungen, die Zunahme des Strassenverkehrs, der Einsatz von Giften und damit der Rückgang der Nahrungsgrundlage. Mit einfachen Massnahmen können wir im eigenen Garten etwas für die Igel tun. Als entscheidender Faktor, ob sich Igel bei uns wohl fühlen, wurden insbesondere Kleinstrukturen identifiziert. Gönnen Sie Ihrem Garten deshalb eine Ecke Wildnis! Igel fühlen sich in vielfältigen Gärten mit Asthaufen, Hecken, Blumenrasen oder Kompost wohl.

Bericht zum Projekt «Igel gesucht»

Beratungsangebot «Grüne Gärten» des Landschaftsparks Binntal

 
 

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