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LandArt im Landschaftspark

LandArt 2011 zwischen Hofstatt und Blatt (Grengiols)

Die beliebte LandArt im Landschaftspark Binntal wird diesen Sommer auf dem Gemeindegebiet von Grenigiols organisiert. 13 Künstlerinnen und Künstler aus dem Wallis und der übrigen Schweiz sowie aus Österreich, Deutschland, Norwegen und Argentinien präsentieren ihre LandArt-Objekte und Skulpturen vom 25. Juni bis am 16. Oktober 2011 am Wegrand zwischen Hofstatt beim Weiler Viertel und der Kapelle Blatt. Der Wegabschnitt liegt auf der beliebten Wanderung, welche von Binn durch die Twingischlucht und via Hockmatta nach Grengiols führt. Er ist auch Teil der nationalen Veloroute Nr. 1 (Rhoneroute).

An der diesjährigen LandArt beteiligen sich folgende 13 Künstlerinnen und Künstler: Ulrich Bloch, Edelbert W. Bregy, Georg Guntern, Ulla Klomp, Kardo Kosta, Gerhard Leeb, Jon Lindholm, Medard Lerjen, Leander Locher, Bernhard Nellen, Ramon Schnyder, Willhelm Wenger und Ruth Zeiter.

LandArt 2010 zwischen Bodmen und Steinhaus

Im Sommer 2010 fand die beliebte LandArt nicht in der Twingischlucht, sondern entlang des Velowegs Bodmen (Blitzingen) – Niederwald – Steinhaus (Ernen) statt. Da die Sanierungsarbeiten an der alten Strasse durch die Twingischlucht, wo in den Sommern 2007, 2008 und 2009 die ersten drei Ausgaben der LandArt organisiert wurden, noch nicht abgeschlossen waren, wurde die Kulturlandschaft entlang des rund 4 km langen Velowegs zum Kunstraum. 14 Künstlerinnen und Künstler präsentieren am Wegrand ihre LandArt-Objekte und Skulpturen.

LandArt 2009 in der Twingischlucht

Von Ende Juni bis Anfang Oktober 2009 konnte in der Twingischlucht die dritte LandArt bestaunt werden. 14 Künstlerinnen und Künstler präsentierten entlang der alten Fahrstrasse ihre Kunstwerke, welche den Wanderer zum Staunen, Nachdenken und Schmunzeln einluden.

«Landart» als Kunstrichtung ist in den 1960-er Jahren als Protestbewegung entstanden. Die Künstler schufen Werke, die sich der Kommerzialisierung und der Spekulation des etablierten Kunstbetriebes entzogen. Heute hat «Landart» ihren kunst- und gesellschaftskritischen Ansatz zum grössten Teil verloren. Vielmehr geht es um eine sensible und teils auch dekorative Setzung von Objekten in der Landschaft. Im Idealfall ist die Landschaft nicht bloss attraktiver Hintergrund eines Werkes, sondern sie wird selbst Teil der Kunst und das Kunstwerk Teil der Landschaft. Die Twingischlucht eignet sich hervorragend für eine LandArt. Die alte Fahrstrasse in der wild-romantischen Landschaft setzt der Phantasie der Künstler kaum Grenzen.

Prospekt mit Informationen zu den Künstlern und ihren Werken (PDF), 2,16 MB

Artikel im WB vom 1. Juli 2009 (PDF), 996 KB


Die Kunstwerke 2010 in Bildern