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Rundweg Tulpenring in Grengiols

Auf einigen wenigen Äckern bei Grengiols blüht jeden Frühling eine Wildtulpenart, die weltweit nur hier wächst. Jeweils in der zweiten Maihälfte pilgern unzählige Einheimische und Gäste aus der ganzen Schweiz auf die Chalberweid, um die Grengjer Tulpen zu bestaunen.

Die Herkunft der Grengjer Tulpen (Tulipa grengiolensis) ist bis heute nicht restlos geklärt. Die nächsten Verwandten findet man in der Türkei. Die Tulpen wuchsen einst auf vielen Äckern rund um Grengiols. Später drohten sie aufgrund der Rationalisierung der Landwirtschaft zu verschwinden. Dank der Initiative von Pro Natura und der Tulpenzunft konnte die Grengjer Tulpe jedoch unter Schutz gestellt werden. Heute werden die Äcker speziell für die Erhaltung der Tulpen bewirtschaftet. 

Seit dem Herbst 2009 bietet sich den Besuchern ein neuer Rundweg am Tulpenhügel an. Der «Tulpenring» führt nicht nur zu den Tulpenfeldern, sondern auch zu anderen Natur- und Kulturobjekten. Der Rundweg führt beispielsweise zu einer der artenreichsten Magerwiesen der Schweiz und folgt ein Stück weit der alten Wasserleitung «Afteri». Auch ein neues Biotop in der Nähe des Milibachs, ein hübscher Weiher, der im Sommer zum Spielen einlädt, ist Teil des «Tulpenrings». Der Weg ist ein Projekt des Landschaftsparks Binntal. Er wurde vom Büro Forum Umwelt AG in Visp geplant und von der Volken Gartenbau AG in Grengiols gebaut. Die Erweiterung und streckenweise Neuerstellung dieses Weges wird vom Fonds Landschaft Schweiz, der Loterie Romande und Pro Natura mitfinanziert.

Prospekt Tulpenring