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13.06.2016

Ein kleines Freilichtmuseum auf der Binner Alpe

«Der Landschaftspark Binntal ist um eine Attraktion reicher», freute sich Präsidentin Viola Amherd anlässlich der Eröffnungsfeier der Hanschbiel-Hütte. Landwirt Anton Walpen, der noch miterlebt hatte, dass in der Hütte gekäst und gewohnt wurde, schilderte den Eröffnungsgästen das vergangene Leben und Wirtschaften auf der Alp. Die weitläufigen Sommerweiden auf den sonnenexponierten Hängen des hinteren Binntals gehören zu den ertragreichsten Alpen des Goms. Hier wurde vermutlich bereits seit dem 16. Jahrhundert Hartkäse für den Eigenverbrauch hergestellt.

Traditionelle Arbeitsgeräte zu sehen

Die Hanschbiel-Hütte ist die einzige noch in der orginalen Bausubstanz erhaltene Alphütte auf der Binner Alpen. Die Alpgenossenschaft Binntal als Besitzerin der Hütte überliess diese dem Landschaftspark Binntal zur musealen Nutzung. Auf Initiative und unter der Leitung von Kulturwissenschaftler Dr. Klaus Anderegg wurde die Hütte in den letzten zwei Jahren instand gestellt und in ihrem Innern ein kleines Freilichtmuseum eingerichtet. Bei der Renovation der Hütte wurden Dach, Türe und Fenster ersetzt. Im Innern wurden die Bettpritsche und der schwenkbare Galgen, an dem der Käsekessel über dem Feuer aufgehängt war, wieder hergestellt. Neben dem Käsekessel werden weitere traditionelle Arbeitsgeräte gezeigt. Auf zwei Tafeln wird die Alpwirtschaft im Binntal in Text und Bild erläutert.

Wanderer haben Einblick ins Innere

Während den Sommermonaten ist die Hütte nur mit einem Gittertor geschlossen, sodass Wanderer Einblick ins Innere haben. Anlässlich der Exkursionen «Z’Alp ga» und auf Anfrage kann die Hütte geführt besichtigt werden. Heute wird im Binntal in der zentralen Alpkäserei Freichi während der Sommermonate hochwertiger Alpkäse mit dem Label «Schweizer Pärke» produziert.