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Kantonale und kommunale Wohnbauhilfe

Im Goms sind über 40% der Gebäude älter als 40 Jahre, der Zustand vieler alter Gebäude entspricht nicht mehr mehr den heutigen Ansprüchen für zeitgemässes Wohnen - egal ob dauerhaft oder für den Ferienaufenthalt. Umbauten und Sanierungen sind häufig umständlich und teuer.

Kantonale Fördermassnahmen

Die kantonale Wohnbeihilfe und andere Förderungen wurden entwickelt, um die Erneuerungsbestrebungen von Eigentümern zu unterstützen. Dies gilt speziell auch für Vorhaben im Rahmen der Dorfkernerneuerung, denn: Prioritär werden Renovations- und Sanierungsvorhaben innerhalb von alten Dorfteilen sowie Neuzuzüger unterstützt. Ansprechpartner hierfür ist:

Dienststelle für Wirtschaftsentwicklung
Place St-Théodule, 1950 Sitten
Telefon: +41 27 606 73 51
E-Mail: sde@admin.vs.ch
 

Die kantonale Wohnbauhilfe wird in den Gemeinden gewährt, welche spezifische Problemstellungen des Berggebiets und des ländlichen Raums gemäss Artikel 3 der Verordnung aufweisen.

 Auszug aus der Verordnung:

A fonds perdu-Hilfen für die Wohnbauhilfe können ausschliesslich natürlichen Personen gewährt werden. Diese werden mittels einer einmaligen Zahlung vorgenommen und betragen maximal zehn Prozent der Investitionssumme, höchstens aber 50'000 Franken pro Dossier. Wird dasselbe Projekt von anderen öffentlichen Stellen unterstützt, so werden diese Hilfen angemessen berücksichtigt.

Darlehen zu günstigen Zinssätzen oder ohne Verzinsung mit einer maximalen Laufzeit von 20 Jahren können ausschliesslich an juristische Personen ausgerichtet werden. Zu beachten ist ausserdem, dass Zweitwohnungen von der Wohnbauhilfe ausgeschlossen sind und sich der Kanton im Fall einer Eigentumsübertragung das Recht vorbehält, seine Unterstützung teilweise oder vollständig zurückzufordern.

Kommunale Fördermassnahmen

Hintergrund

Die Projektgruppe hat aufgrund eines Erfahrungsaustausches mit anderen Gemeinden sondiert, welche Möglichkeiten für eine kommunale Wohnbauhilfe bestehen. Nachdem diese Idee in 2016 bei den Gemeinderäten im Parkgebiet auf ein positives Echo stiess, wurde ein Vorschlag für ein Förderreglement für Sanierung von Gebäuden zu Wohnzwecken im Dorfkern ausgearbeitet und mit dem Kanton vorab geprüft.

Inkraftsetzung

Die Gemeinden (Ernen, Binn, Grengiols und damals noch Niederwald und Blitzingen) brachten das Reglement in ihren Urversammlungen zur Abstimmung, wo es jeweils mit grosser Mehrheit angenommen wurde. Die Homologation durch den Kanton und die Inkraftsetzung des Reglements erfolgte für die Gemeinden Binn, Ernen und Grengiols per 1. März 2017. Im Fall von Blitzingen und Niederwald entschied der Kanton, dass das Reglement durch die Urversammlung der neuen Gemeinde Goms angenommen werden müsse. Die Gemeinde Goms hat das Reglement, welches ursprünglich für die Dorfkerne in Blitzingen und Niederwald gelten sollte, auf das gesamte Gemeindegebiet erweitert und im November 2017 die Urversammlung darüber befinden lassen. Diese hat das Reglement ebenfalls angenommen, weshalb es - vorbehaltlich der Homologation durch den Kanton - am 1. Januar 2018 in Kraft treten wird.

Anspruchsberechtigt sind gemäss Reglement alle Gesuchsteller, die Gebäude für Erstwohnungen im Umfang von mindestens CHF 150'000 sanieren wollen. Die Förderbeiträge betragen CHF 300.- pro m2 anrechenbarer Bruttogeschossfläche gemäss aktueller Kantonaler Bauverordnung, maximal 10 Prozent der Investitionskosten und höchstens CHF 30'000 pro Gesuch.

Reglement Gesuchsformular
Grengiols Grengiols
Binn Gemeindeverwaltung kontaktieren
Ernen Gemeindeverwaltung kontaktieren
Goms Gemeindeverwaltung kontaktieren