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Mineralien und Gesteine

Binn ist bekannt als Mineraliendorf, und das Binntal gilt als Tal der verborgenen Schätze. Zu Recht – denn das Binntal ist tatsächlich sehr reich an Mineralien. Diese lagern in den vielfältigen Gesteinen, welche das Tal aufbauen. Während die Mineralien nicht ganz einfach zu finden sind, können Sie die Gesteine auf Schritt und Tritt finden und studieren. Wir laden Sie herzliche ein, die Mineralien und Gesteine des Binntals zu entdecken.

Seine touristische Entwicklung verdankt das Binntal seinen Mineralien. Vor allem englische Touristen entdecken Das Tal und seine Mineralien in der Zeit des Frühtourismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderst. 1864 wurde der alte Saumpfad durch die Twingi ausgebaut und im Jahr 1883 eröffnete das Hotel Ofenhorn seinen Betrieb. Um 1900 brachte das «Strahlen» im Binntal etwa 20 Familien einen zusätzlichen Verdienst, der laut Überlieferung zum Teil grösser war als die Einnahmen aus dem traditionellen Bauernbetrieb.

Das Tal der verborgenen Schätze

Wenn von Kristallen die Rede ist, denken alle gleich an die wohlbekannten klaren Bergkristalle oder die geheimnisvollen Rauchquarze. Diese Quarz-Varietäten kommen im Binntal in vielen unterschiedlichen Erscheinungsformen vor, dazu aber noch eine ganze Menge anderer Mineralien, viele davon zwar recht klein, aber dafür in oft einzigartig schöner Ausbildung. Im Binntal wurden bis heute 273 verschiedene Mineralarten gefunden, rund 130 davon in der weltberühmten Mineraliengrube Lengenbach hinter Fäld. 40 Mineralien haben das Binntal als Typ-Lokalität.

Im Gegensatz zu den für jeden Wanderer sofort sichtbaren Blumenschätze und wunderschönen Landschaften bleibt die Welt der Mineralien dem normalen Wanderer in der Regel aber verborgen – unter Vegetation, Schutt und Gestein. Es braucht das Wissen und die Erfahrung von «Strahlern», welche die mineralischen Raritäten aufspüren. Lassen Sie sich auf eine geführten Minerlienexkursion von einem Strahler im Tal in die Welt der Kristallsucher einführen!

     

© Mischa Crumbach (www.desgnbyearth.ch/binntal-minerals)

Der Gesteinserlebnisweg zwischen Fäld und der Mineraliengrube

Der in die Jahre gekommene Geolehrpfad wurde 2016 saniert und völlig neu gestaltet. Entlang des Strässchens vom Restaurant Imfäld bis zur Mineraliengrube Lengenbach werden an elf Stationen die wichtigsten Gesteine des Binntals vorgestellt. Die Strecke ist 1.25 km lang und steigt 150 Höhenmeter an. Die reine Gehzeit beträgt rund 30 Min. Am Ende des Wegs lädt der Klopfplatz vor der Mineraliengrube Lengenbach zu einem Besuch ein.

Die Tafeln richten sich an Laien und verzichten weitestgehend auf Fachbegriffe und Fachchinesisch. Jeweils ein kleiner Absatz richtet sich an die Experten. Sie sind auch eingeladen, am Lithophon aus Serpentinit-Platten, bei den Klanglöchern und bei der Lupenstation selbst aktiv zu werden und Dinge auszuprobieren.

Flyer zum Gesteinserlebnisweg

Steinwunderland Binntal – das Begleitbüchlein zum Gesteinserlebnisweg

  Der Geologe Dr. Jürg Meyer hat nicht nur die Texte für den Gesteinserlebnisweg verfasst, sondern auch einen Begleitführer dazu geschrieben. Das handliche Büchlein ergänzt die Informationen auf den Tafeln des Themenwegs. Eine Einführung in den geologischen Bau des Binntals und ergänzende Kapitel mit spannenden Geschichten rund um die Gesteine und Mineralien runden das Ganze ab. Man erfährt zum Beispiel mehr über die Wunderwelt der Mineralklüfte, den einstigen Abbau von Erz, die seltsame Umwandlung von Gesteinen und die kleine Weltsensation am Lengenbach.

Sonderausgabe der Zeitschrift «Der Strahler»

In der Zeitschrift «Der Strahler» der Schweizerischen Vereinigung der Strahler, Mineralien- und Fossiliensammler erschien 2017 ein dreisprachiger Artikel unter dem Titel «Zwei Naturpärke, ein Pass mit Biwak und schöne Mineralien». Darin geht es um die Suche nach Allanit-(Ce) beim Biwak Combi e Lanza und um die Funde alpiner Mineralien beim Chriegalppass beziehungsweise beim Passo di Cornera und an den ihn umgebenden steilen Flanken des Helsenhorns und Gischihorns an der Grenze zwischen dem Landschaftspark Binntal und dem Naturpark Alpe Veglia und Alpe Devero. Die gedruckte Sonderausgabe (D, F, I) ist für CHF 5.– im Parkbüro erhältlich.

Sonderdruck aus «Der Strahler»

Attraktive Angebote für Kinder: Steinforscher-Rucksack und Begleitheft

Im Steinforscher-Rucksack finden junge Geologinnen und Geologen eine Lupe, einen Hammer und andere nützliche Dinge, um die Gesteine und Mineralien im Binntal zu erforschen. Und sogar eine Steinbox mit je sechs Mineralien und Gesteinen aus dem Binntal gibt es im Rucksack, der für CHF 59.– in den Tourismusbüros von Binn und Ernen oder im Online-Shop gekauft werden kann.

Das zweite Heft aus der Reihe «Der Schlaue Fuchs» nimmt Kinder und Jugendlich in die Welt der Mineralien und Gesteine mit. Das 52 Seiten dicke Begleitheft zum Steinforscher-Rucksack ist voll von Informationen, Zeichnungen, Fotos, Rätseln und Aufgaben. Die jungen Leserinnen und Leser erfahren, welche Mineralien und Gesteine im Binntal vorkommen und wie man Mineralien und Gesteine untersucht. Sie lernen auch verschiedene Lebewesen in Stein und Fels kennen. Wer das grosse Schlussrätsel löst und das Lösungswort im Parkbüro zeigt, erhält eine kleine Belohnung. Den «Schlauen Fuchs» gibt es für CHF 3.– ebenfalls in den Tourismusbüros von Binn und Ernen sowie im Online-Shop.

 

Regionaler Naturpark Devero-Veglia

Gleich angrenzend an den Landschaftspark Binntal liegt auf italienischer Seite der Naturpark Veglia-Devero. Die spannende Geologie und der Mineralreichtum machen an der Grenze nicht halt! Der Park hat einiges an guten Broschüren sowie eine geologische Wanderkarte publiziert, welche auch auf die Schweizer Seite hinüber reicht.