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Fünf Ortsbilder von nationaler Bedeutung

Im Landschaftspark Binntal sind zehn Ortsbilder gemäss Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als von nationaler Bedeutung klassiert, drei Ortsbilder haben regionale Bedeutung:
  • Schmidigehischere und Wileren, Ortsteile von Binn (nationale Bedeutung)
  • Fäld, Weiler von Binn (nationale Bedeutung)
  • Dorf Ernen (nationale Bedeutung)
  • Dorf Mühlebach, Ernen (nationale Bedeutung)
  • Dorf Grengiols (nationale Bedeutung)
  • Dorf Niederwald (nationale Bedeutung)
  • Bodmen, Ammern, Wiler und Gadmen, vier Weiler von Blitzingen (nationale Bedeutung)
  • Dorf Steinhaus, Ernen (regionale Bedeutung)
  • Dorf Ausserbinn, Ernen (regionale Bedeutung)
  • Bächernhäusern, Weiler von Grengiols (regionale Bedeutung)

Die Gemeinden des Landschaftspark Binntal bemühen sich seit Jahren mit Mitteln der Raum- und Ortsplanung (Nutzungsplanung, Baureglemente usw.), die kulturellen und natürlichen Werte langfristig zu erhalten und zu sichern. Die Bemühungen wurden unter anderem mit der Verleihung des Wakker-Preises (1979) an Ernen sowie des Heimatschutzpreises (1992) an Binn anerkannt.

Bei Ernen, Mühlebach und Grengiols ist der Grund für die intakten Ortsbilder die Verschiebung der Verkehrsachse durchs Goms. Im Jahre 1861 wurde auf der gegenüberliegenden Talseite die neue Furkastrasse eröffnet. Damit wurden die drei Dörfer vom Passverkehr abgeschnitten. Es trat eine wirtschaftliche Stagnation ein, die sich auch auf die Bautätigkeit auswirkte. Während rund 100 Jahren gab es fast keine Bautätigkeit mehr.

Der historische Hausbestand

Der historische Hausbestand der drei Gemeinden des Landschaftsparks Binntal ist funktional auf das mehrstufige Betriebssystem mit jahrzeitlicher Wanderung ausgerichtet.

Die wirtschaftliche Nutzung der verschiedenen Höhenstufen und die damit verbundenen Wanderungen von Mensch und Tier sowie die erschwerten Transportverhältnisse in steilem Gelände bedingten, dass jede Familie auf jeder Höhenstufe sich den zur Bestellung und Nutzung der Güter notwendigen Baubestand errichten musste. Dieser als inneralpiner Streuhof bezeichnete Hoftypus besteht aus Einzweckbauten, aus Wohnhaus, Stallscheune, Stadel, Speicher, Maiensässhaus und Alphütte.