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Kulturlandschaft - Zeugnis der Vergangenheit

Im Laufe der Zeit hat der Mensch die Landschaft verändert und geprägt. Er hat Wälder gerodet, den Boden urbar gemacht, Siedlungen und Verkehrswege errichtet. Die so entstandene Kulturlandschaft zeugt von einer reichen Vergangenheit und der harten Arbeit vieler Generationen.

Der Albrunpass zuhinterst im Binntal war seit Alters her ein viel benutzter Passübergang. Bei Schmidigehischere in Binn wurden Überreste von keltischen Siedlungen und Gräber gefunden. Und in der Twingi-Schlucht zwischen Ausserbinn und Binn sind die Spuren der alten Römerstrasse noch heute sichtbar.

Ackerterrassen, Mähwiesen, Alpweiden, Wege, Suonen, Trockensteinmauern, Ställe, Scheunen und Alphütten prägen die traditionelle Kulturlandschaft und legen Zeugnis ab vom Fleiss und der harten Arbeit vergangener Generationen. In den Gemeinden des Landschaftsparks ist vieles davon erhalten, werden Felder, Wiesen und Weiden immer noch bewirtschaftet, oftmals unter widrigsten Bedingungen.

Auch die Siedlungen mit ihren dunklen Häusern aus sonnenverbranntem Lärchenholz sind weitgehend intakt.  Es gibt – im Unterschied zu anderen Gegenden im Wallis - ganz wenige Bausünden. Die Dorfkerne von Mühlebach, Ernen und Grengiols und die Binner Weiler Schmidigehischere, Wilere und Fäld sind derart schön und gut erhalten, dass sie Eingang ins Bundesinventar der Ortsbilder von nationaler Bedeutung (ISOS) fanden.

Die gegenwärtige Generation ist verpflichtet, möglichst viel von dem wertvollen kulturellen Erbe zu erhalten und an die künftigen Generationen weiterzugeben. Die Erhaltung und die nachhaltige Nutzung der vielfältigen, ästhetisch reizvollen Kulturlandschaft gehören denn auch zu den wichtigsten Aufgaben des Landschaftsparks Binntal.