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Bundesrat Johann Schneider-Ammann in Binn

Der Bundesrat Johann Schneider-Ammann erwies dem Bergdorf Binn die Ehre und hielt die Festrede zum 1. August. Zudem wurde das frisch renovierte Schulhaus, in dem sich neben der Binner Gesamtschule die Geschäftsstelle des Landschaftsparks Binntal, das Tourismusbüro, die Post und das Restaurant «Zur Brücke» befindet, feierlich eingeweiht.

Am Nationalfeiertag durfte die Gemeinde Binn hohen Besuch aus Bern empfangen. Bundesrat Johann Schneider-Ammann hielt die 1. August-Rede und zeigte sich von seiner lockeren Seite: Vor genau 30 Jahren habe er den 1. August mit seiner Familie im Binntal verbracht. Beeindruckt von diesem schmucken Bergdorf habe er entschieden, für seine diesjährige Festansprache hierher zurück zu kehren. Als Vorsteher des eidgenössischen Departementes für Bildung, Wirtschaft und Forschung (WBF) betonte er in seiner Rede insbesondere die Wichtigkeit der Bildung in unserem Land. «La Suisse est un petit paradis», so der Bundesrat, erschaffen in den letzten Jahrhunderten, mit und dank einer guten Bildung und Innovationskraft.

«Schneider-Ammann als Bildungsvorsteher passt heute als Ehrengast wunderbar in unser Programm», sagte die Gemeindepräsidentin Jacqueline Imhof. Denn im Rahmen der diesjährigen 1. August-Feier wurde auch das Schulhaus in Binn, welches in den letzten Monaten total renoviert wurde, feierlich eingeweiht und vom Pfarrer eingesegnet. Zu diesem Anlass hielten neben der Gemeindepräsidentin auch der Architekt Diego Clausen und Andreas von Waldkirch von der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden eine kurze Ansprache. Umrahmt wurden die Reden von musikalischen Einlagen. Die Schulkinder von Binn sangen voller Vorfreunde auf ihre neuen Räumlichkeiten einige Lieder.

Synergien dank Zusammenarbeit

Der Umbau des Schulhauses wurde vom Architekturbüro dreipunkt realisiert, dem Gewinner des ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs. Von Anfang an war klar, dass im neuen Gebäude möglichst viele Dienstleistungen untergebracht werden sollen. «Dies ist ein Weg, wie wir die Synergien hier im Bergdorf nutzen können», sagt Dominique Weissen Abgottspon, die Geschäftsführerin des Landschaftsparks Binntal, der neu auch ins Schulgebäude umgezogen ist. «Und bereits in den ersten Wochen hat sich gezeigt, dass es eine gute Lösung ist», so Weissen. Damit ist diese Mehrfachnutzung auch für andere Bergregionen eine interessante Option, um die öffentlichen Dienstleistungen im Dorf zu erhalten.

Neben dem Tourismusbüro und der Poststelle befindet sich im Erdgeschoss des renovierten Hauses auch das wieder eröffnete Dorfrestaurant «Zur Brücke». Hier serviert der Wirt und Küchenchef Beat Zurbriggen frische Speisen nach traditioneller und regionaler Walliser Art, angehaucht mit italienischer und französischer Hausküche. Die Geschäftsstelle des Landschaftsparks Binntal ist im ersten Stock einquartiert und teilt sich zudem ein Sitzungszimmer zusammen mit der Gemeinde im zweiten Stock. In diesem und dem darüber liegenden Stockwerk befinden sich zudem die Klassen- und Werkzimmer der Schule. Durch diese räumliche Zusammenführung der verschiedenen Partner können den Einwohnerinnen und Einwohnern sowie den Gästen attraktive Schalteröffnungszeiten für die verschiedenen Dienstleistungen geboten werden.

Ein buntes Programm

Von den Räumlichkeiten konnten sich die Besucherinnen und Besucher der Nationalfeier im Anschluss an die Festansprachen selbst ein Bild machen und das renovierte Schulhaus besichtigen. Dieser Einladung folgte ein Grossteil der rund 200 Anwesenden, darunter auch der Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Der Tag der offenen Tür wurde von einem Apéro und Musik begleitet, später öffnete die Kantine der «Tunnelbozen» mit Unterhaltung durch das Duo Malugas. Die Jungbürgerfeier rundete die Feierlichkeiten zum 1. August ab.