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Fünf kulturelle Spaziergänge durch den Park

Fünf neue Kulturlandschaftsführer laden zu Spaziergängen und kurzen Wanderungen durch die Parkgemeinden ein. Sie enthalten Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten und kurze Hintergrundtexte zu Themen, die für die Dörfer und Weiler bedeutend und exemplarisch sind.

Der Landschaftspark Binntal ist bekannt für seine gut erhaltenen Dorfkerne und die reiche Kulturlandschaft, welche nun mit der neuen Broschürenreihe «Kulturwege im Landschaftspark Binntal» auf spannende Art und Weise erlebbar gemacht werden. Die in den Kulturführern beschriebenen Wege dauern maximal zwei Stunden und verlaufen auf insgesamt 54 Kilometern. Die kostenlosen Broschüren sind in den Tourismusbüros des Park erhältlich:

  1. Binntal
  2. Blitzingen und Niederwald
  3. Ernen und Niederernen
  4. Grengiols und Bister
  5. Mühlebach und Steinhaus.

Verschiedene Schwerpunkte

In jeder Broschüre kommen die Themen zur Sprache, die für die jeweiligen Dörfer und Weiler typisch sind.Im Binntal sind dies vor allem die Geologie und die Flora, die historischen Verkehrswege und Alpenpässe sowie die Sakrallandschaft und Wasserkraft. In Blitzingen und Niederwald stehen Themen wie die Siedlungsentwicklung, der Tourismus, Lawinen und Brände und ihre berühmten Söhne im Vordergrund. In der Broschüre Ernen und Niederernen geht es unter anderem um die Siedlungsentwicklung, die Kulturlandschaften Mosshubel und Binnachra und Ernen als bedeutender Bezirkshauptort im ausgehenden Mittelalter. Die Hauptthemen in Grengiols sind Traditionen wie die Sunnetrelleta, der Dorfbrand sowie Orts- und Flurnamen. Die Broschüre über Mühlebach und Steinhaus informiert über Themen wie Wasserkraft und Mühlebach mit seinem schweizweit ältesten Dorfkern in Holzbauweise.

Verbundenheit zur Umgebung stärken

«Wir möchten die Leute dazu anregen, ihre Umgebung genauer zu beobachten», sagt der zuständige Projektleiter Peter Clausen. Die Gäste können Einblicke in die besuchte Lebenswelt gewinnen und damit ihre Verbundenheit mit der Umgebung stärken. Aber auch für die Einheimischen gibt es Neues zu entdecken, meint Clausen. «Auch die hiesige Bevölkerung interessiert sich für die natur- und kulturlandschaftlichen Besonderheiten ihres Wohnorts und derjenigen der Nachbarssiedlungen und wollen diese schützen und bewahren».

Artikel im Parkinfo Mai 2018