de | fr | it | en
 
Startseite | Extranet | Karte | Wetter | Newsletter | Fotogalerie | Kontakt
Unterkunft
| 23°
de | fr | it | en
 

Suchen & Buchen

Zimmer

Alle Hotels anzeigen
Alle Ferienwohnungen anzeigen

Unterkunft buchen

Parkwanderung: eine Reise in die Vergangenheit

Die kulturell-kulinarische Wanderung im Landschaftspark Binntal stand unter dem Motto «Eine Reise in die Vergangenheit». 120 Leute wanderten von den Binner Alpen nach Fäld und weiter nach Binn und liessen sich kulturell und kulinarisch verwöhnen.

Die Parkwanderung am Pfingstsamstag ist zu einer der beliebtesten Veranstaltungen im Landschaftspark Binntal geworden. 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten an der Wanderung teilnehmen – bereits im April war der Anlass ausgebucht. «Wir bieten jedes Jahr ein neues Programm und eine andere Route an», erklärt Dominique Weissen Abgottspon, Geschäftsführerin des Landschaftsparks Binntal, «so können die Vielfalt des Parks zeigen und die Wanderung bleibt für regelmässige Teilnehmer interessant.»

Ein kleines Freilichtmuseum auf der Alp

Nach einem freundlichen Empfang im Restaurant Imfeld in Fäld ging es mit dem Kleinbus zur Hanschbielhütte auf den Binner Alpen. Bevor die eigentliche Wanderung startete, berichtete der Kulturwissenschaftler Klaus Anderegg über die Geschichte der Alpwirtschaft. Als einzige Alphütte auf den Binneralpen ist sie in ihrem Originalbestand erhalten geblieben. Der Landschaftspark Binntal hat die Hütte instand gestellt und im Innern ein kleines Freilichtmuseum geschaffen. Nach einer kurzen Wanderetappe erzählten die Archäologen Philippe Curdy und Patricia Meyer über die ersten menschlichen Spuren am Albrunpass, der schon in der Jungsteinzeit von Jägern und Sammlern als Übergang nach Italien genutzt wurde.

Einblicke in die Inderschmitten-Chronik

Weiter ging’s zur Alpe Brunnebiel, wo zum Apéro ein Walliser Teller mit Trockenfleisch und Wurst von Eringern und mit Binner Alpkäse serviert wurde. Auf dem alten Alpweg erreichten die Wandersleute den Weiler Fäld, wo der Historiker Martin Zumthurm aus der Inderschmitten-Chronik erzählte und vorlas, in welcher der Weibel Johann Ignaz Inderschmitten in den Jahren 1770 bis 1812 die Wetterereignisse und andere Geschehnisse aus dem Binner Alltag festhielt. Nach einer Gommer Cholera im Restaurant Bärgkristall führte die Wanderung in die Kapelle Giessen, wo die Sopranistin Daniela Eaton und der Organist Urs Tenisch Walliser Lieder von Gregor Brantschen zum Besten gaben.

135-jährige Hotelgeschichte

Die letzte Etappe führte zum historischen Hotel Ofenhorn, wo der Kunsthistoriker Benno Mutter, der seit ein paar Monaten Präsident der Genossenschaft Pro Binntal ist, aus dem Leben der 135-jährigen Hotelgeschichte erzählte. Zum Abschluss der Parkwanderung gab es im Restaurant Albrun und im Hotel Ofenhorn Raclette und Dessert.

Zur Bildergalerie